Weihnachten – die Zeit der Liebe, der Duft der Plätzchen und die Zeit des harmonischen Miteinanders. Ist das so? Wenn man richtig hinschaut muss man feststellen, der Dezember mit seiner Vorweihnachtszeit ist wohl eher eine Phase des Funktionierens: Erwartungen, Termine, Verpflichtungen. Unser Körper hält durch, unser Nervensystem bleibt im Alarmzustand – bis es plötzlich still wird und wir spüren, wie viel Kraft uns diese Wochen gekostet haben. Sobald der ganze Druck nachlässt, zeigt sich bei vielen, was wirklich da ist: Erschöpfung, Nachdenklichkeit, manchmal auch ein leises inneres Tief.
Geschenke, die kein Papier brauchen
Was wäre, wenn wir in diesem Jahr das Fest Liebe einmal anders ausrichten und anders schenken?
Weniger Dinge. Mehr Echtheit.
Zeit, die wir wirklich miteinander verbringen, Verbundenheit, die uns stärkt, Liebe, die uns näher bringt, Aufmerksamkeit, die echt ist.
Geschenke, die man eben nicht kaufen kann.
Und was wenn wir das Jahresende mal anders feiern?
Nicht unsere Erfolge, unseren Status oder Besitztümer, sondern die stillen Geschichten. Die unsichtbaren Kämpfe. Die innere Stärke. Die Helden unter uns.
Mut, Klarheit und Stärke – unsere wahren Reichtümer
Lasst uns jene feiern, deren Herz gebrochen wurde – und die trotzdem wieder lieben.
Die etwas verloren haben – und dennoch weitergehen.
Die den Mut finden, sich ihren Ängsten zu stellen und ihr Herz offen zu halten, auch im Sturm.
All diese Menschen sind mitten unter uns. Mit all ihren Ängsten, Sorgen und Nöten. Ungewiss über den Ausgang, aber getragen von einem tiefen Vertrauen, dass alles seinen Weg finden wird. Sie sind es, die Veränderung möglich machen – im Kleinen wie im Großen.
Danke, an all diese Helden, die wir auch in diesem Jahr wieder kennenlernen durften. Beruflich wie privat.
Frohe Weihnachten
und ein achtsames, friedliches neues Jahr
für alle!
Tanja & Fabienne Siebnich