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AMPK & mTOR – Wichtige Schlüsselregler für unser Gewicht

Gewusst dass?

AMPK und mTOR – zwei kryptische Abkürzungen, die man vermutlich schon einmal irgendwie gehört oder gelesen hat. Heute werfen wir einen kurzen Blick darauf. Was sind also AMPK und mTOR? Ganz einfach: Es sind zwei wichtige Regulatoren, wenn es um unsere Energie und unser Gewicht geht.

Was ist AMPK?

AMPK (Adenosinmonophosphat-aktivierte Proteinkinase) ist ein Enzym, das als Energiesensor in unseren Zellen fungiert. Es wird aktiviert, wenn der Energiehaushalt niedrig ist, also wenn die Zellen mehr Energie verbrauchen, als zur Verfügung steht. AMPK sorgt dann dafür, dass Energie gespart und gleichzeitig neue Energiequellen mobilisiert werden.

Im Klartext bedeutet das: AMPK fördert den Abbau von Fett und Zucker, um neue Energie zu gewinnen. Gleichzeitig hemmt es Prozesse, die viel Energie verbrauchen, wie zum Beispiel Zellwachstum oder die Speicherung von Fett. Dadurch unterstützt AMPK nicht nur die Gewichtsregulation, sondern auch die Gesundheit der Mitochondrien – unserer „Kraftwerke“ in den Zellen, die Energie produzieren.

Und was ist mTOR?

mTOR (mechanistic Target of Rapamycin) ist ein Protein, das das Zellwachstum und die Zellteilung steuert. Es wird aktiviert, wenn ausreichend Nährstoffe und Energie vorhanden sind. mTOR fördert die Synthese von Proteinen, die Zellteilung und das Wachstum von Gewebe.

Während mTOR wichtig für Aufbauprozesse ist, kann eine dauerhafte Überaktivierung zu Problemen führen, wie etwa Übergewicht, Entzündungen oder Stoffwechselstörungen. Deshalb ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen AMPK und mTOR entscheidend für die Gesundheit.

Das Zusammenspiel von AMPK und mTOR

AMPK und mTOR wirken wie zwei Gegenspieler. Während AMPK Energie spart und den Abbau von Reserven fördert, sorgt mTOR für Wachstum und Aufbau. Dieses Gleichgewicht reguliert, wie viel Energie die Zelle verbraucht, wie sie ihre Mitochondrien erneuert und wie effektiv der Stoffwechsel arbeitet.

Ein aktives AMPK-Signal kann mTOR hemmen, was besonders in Phasen von Energiemangel sinnvoll ist. Umgekehrt signalisiert mTOR bei Energieüberschuss, dass die Zelle wachsen und sich vermehren kann.

Die richtige Balance halten

Die Balance zwischen AMPK und mTOR beeinflusst maßgeblich, ob der Körper Fett verbrennt oder speichert. Ein aktives AMPK fördert die Fettverbrennung und verbessert die Funktion der Mitochondrien, was zu mehr Energie und besserer Ausdauer führen kann. Ein dauerhaft aktives mTOR hingegen kann die Fettansammlung fördern und den Stoffwechsel belasten.

Mit regelmäßiger Bewegung, einer ausgewogenen Ernährung und vor allem durch Fastenperioden lässt sich mTOR ausbalancieren.