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Schlaf, Stress & Wohlbefinden

Wie hängt all das wirklich zusammen?

Wer kennt das nicht: nach einer schlechten Nacht fühlt sich der Tag oft doppelt so schwer an. Man ist gereizt, unkonzentriert – und kleinste Herausforderungen erscheinen riesig.

Stress als täglicher Begleiter

Stress gehört leider mittlerweile zum alltäglichen Leben dazu und führt uns oft in Überforderungen. Ob Leistungsdruck, ständige Erreichbarkeit oder Unsicherheiten im Job – Stressoren lauern überall! Dabei ist Stress nicht per se schlecht, es gibt „guten“ Stress und „schlechten“ Stress. Es ist selbsterklärend, dass es hier um den letzt genanten geht. Man nennt ihn auch Distress. Auf Dauer kann er körperlich und psychisch enorm krank machen – wir erleben das dann durch Schlafstörungen, depressive Verstimmungen oder das Gefühl, „nicht mehr zu können“. Ausgebrannt sein oder schlicht im Burnout und nahe der Erschöpfung zu sein.

Schlaf – der unterschätzte Gesundheitsfaktor

Schlaf ist eine biologisch notwendige Funktion zur Regeneration von Körper und Geist. Für unser psychisches Gleichgewicht zählt besonders, wie erholt wir uns fühlen – nicht nur, wie lange wir schlafen. Doch wie wirken diese Komponenten auf unser Wohlbefinden und unsere Psyche?

Die zentrale Erkenntnis: Schlaf vermittelt zwischen Stress und Wohlbefinden

Im Rahmen meiner Bachelorarbeit habe ich genau diese Zusammenhänge überprüft und festgestellt, dass:

• wer sich gestresst fühlt, tendenziell schlechter schläft.

• schlechter Schlaf wiederum mit einem niedrigeren psychischen Wohlbefinden einhergeht.

• die Schlafqualität einen Teil des negativen Effekts von Stress auf unser Wohlbefinden vermittelt.

Mit anderen Worten: Schlaf ist ein Schlüssel, um mit Stress besser umzugehen und das psychische Gleichgewicht zu erhalten.

Was heißt das für den Alltag?

Für Ihre psychische Gesundheit lohnt sich ein bewusster Umgang mit Schlaf und Stress:

• Stress ernst nehmen: Signale wie Gereiztheit, Schlafprobleme oder Rückzug nicht ignorieren.

• Schlaf fördern: durch feste Routinen, Bildschirm-Pausen am Abend, Entspannungstechniken.

• Ganzheitlich denken: körperliche Symptome können psychische Ursachen haben und umgekehrt.

Schlaf ist definitiv mehr als Erholung: Er ist ein Schutzfaktor für unsere seelische Gesundheit. Wer besser schläft, kommt besser durch stressige Zeiten und fühlt sich insgesamt wohler.