Schilddrüsenkrebs

Ein Thema, mit dem man sich nicht gerne auseinandersetzt, ist das Thema Krebs. Was die Schilddrüse betrifft, kommen Krebserkrankungen im Vergleich zu anderen Organen relativ selten auf. Pro Jahr treten in Deutschland ca. 7000 Neuerkrankungen auf. Doch welche Schilddrüsenkrebsarten gibt es? Hier mal die Gängigsten:

Das papilläre Schilddrüsenkarzinom:
Das ist die häufigste Form des Schilddrüsenkrebses und gilt als sehr gut therapierbar.

Das follikuläre Schilddrüsenkarzinom:
Macht ca. 10-20 % der Schilddrüsenkrebsarten aus. Es handelt sich um die zweithäufigste Form, und besitzt die Tendenz zur Streuung über die Blutbahn.

Das medulläre Schilddrüsenkarzinom (MTC):
Medullärer Schilddrüsenkrebs geht von den C-Zellen der Schilddrüse aus und produziert Calcitonin, weshalb es in Blutuntersuchungen auch rasch erkannt werden kann.

Das anaplastische Schilddrüsenkarzinom:
Diese Krebsform kommt zum Glück sehr selten vor. Er wächst schnell und streut früh, weshalb die Prognose nicht sonderlich günstig ist.

Es gilt natürlich wie immer, je früher eine Entartung erkannt wird, umso besser kann sie behandelt werden.