Die Schilddrüse

Kleines Organ – mächtige Wirkung

Girl releasing a butterfly over a sunset field

Bildnachweis: iStock – 169937958 – Liliboas

Unsere Schilddrüse liegt vorne am Hals in Höhe des Kehlkopfes und sieht in der Direktansicht aus wie ein Schmetterling. Daher steht das Symbol des Schmetterlings auch oft für die Schilddrüse.

Das kleine Organ befindet sich nur knapp unter der Haut, weshalb die manuelle Behandlung durchaus sehr effektiv und sinnvoll sein kann. Auch können Veränderungen der Schilddrüse oft selbst gut ertastet werden.

Die Schilddrüse besteht aus 2 Lappen, die über einen Steg (Isthmus) miteinander verbunden sind. Sie ist nicht groß und wiegt im Schnitt 18 Gramm bei Frauen und etwas mehr, 25 Gramm, bei Männern und ist knapp Daumennagel groß.

Die Hormonbildung findet in den Thyreozyten (Zellen für die Bildung von T3 und T4) und den C-Zellen (Bildung von Calcitonin) statt.

Rückwärtig an der Schilddrüse angelagert befinden sich die kleinen Nebenschilddrüsen, die Parathormon produzieren, welches den Phosphat- und Kalziumstoffwechsel reguliert.

Als größte der sieben Hormondrüsen nimmt die Schilddrüse eine führende Stellung ein und ist für allerhand Vorgänge im Körper verantwortlich. Primär regelt sie den Stoffwechsel, hält die Homöostase im Körper aufrecht, regt das Wachstum an, ist für die Hirnleistung mitverantwortlich, um nur ein paar ihrer Funktionen zu nennen, und produziert einige Hormone. Bekannt sind meist nur T1, T2, T3 und T4.

 

Jeder Mensch, der an der Schilddrüse erkrankt, weiß spätestens dann, welch große Bedeutung diese kleine Drüse hat

 

Überwacht und gesteuert wird die Schilddrüse vom Hypothalamus und der Hypophyse, zwei Strukturen im Gehirn. Man spricht auch vom thyreotrope Regelkreis.  Durch den Hypothalamus angeregt, schüttet die Hypophyse das Hormon TSH (Thyreoidea stimulierendes Hormon) aus und spricht damit die Schilddrüse direkt an und fordert sie auf, mehr Hormone zu bilden. Oft wird in der konventionellen Medizin nur das TSH gemessen. Ist es zu hoch, spricht man von einer Hypothyreose, ist es zu niedrig, geht man davon aus, dass sich der Organismus in einer Überfunktion befindet.

Ganz so einfach sehe ich das nicht. Um die Schilddrüsenleistung gut beurteilen zu können, muss man neben dem TSH auch die freien Werte, fT3 und fT4, zwingend mit kontrollieren.

Die Schilddrüse, gerne auch Sitz der Seele genannt, kann auf unterschiedlichste Art und Weise erkranken. Wer genau hinschaut, kann durchaus Zusammenhänge zwischen einer kranken Schilddrüse und dem davon betroffenen Menschen feststellen.

Wird die Seele krank, leidet der ganze Körper

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Hashimoto-Thyreoiditis – chronisch lymphozytäre Autoimmunthyreoiditis

Hashimoto-Thyreoiditis ist eine der häufigsten Diagnosen unter den Autoimmunerkrankungen des Erwachsenenalters.

Von ihr sind Frauen deutlich häufiger betroffen als Männer. Etwa im Verhältnis 10:1.

Die Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis bedeutet, dass der Organismus Antikörper gegen die Schilddrüse bildet und diese somit angreift. Es kommt zu einer entzündlichen Reaktion in der Schilddrüse und zu einer Produktionsstörung der Schilddrüsenhormone.

Die Höhe des Antikörperspiegels steht hier nicht im Zusammenhang mit der Heftigkeit der Krankheit.

In den meisten Fällen leiden die Betroffen im ersten Stadium unter Symptomen der Überfunktion wie bspw. Herzklopfen, Schlafstörungen, Gewichtsverlust, Haarausfall, Unruhezuständen usw. Der Organismus läuft auf Hochtouren, die Symptomenpalette ist breit und die Ausmaße sind sehr individuell.

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Bildnachweis: iStock – 1198780608 – Rasi Bhadramani

Hashimoto-Thyreoiditis ist eine der häufigsten Diagnosen unter den Autoimmunerkrankungen des Erwachsenenalters.

Von ihr sind Frauen deutlich häufiger betroffen als Männer. Etwa im Verhältnis 10:1.

Die Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis bedeutet, dass der Organismus Antikörper gegen die Schilddrüse bildet und diese somit angreift. Es kommt zu einer entzündlichen Reaktion in der Schilddrüse und zu einer Produktionsstörung der Schilddrüsenhormone.

In den meisten Fällen leiden die Betroffen im ersten Stadium unter Symptomen der Überfunktion wie bspw. Herzklopfen, Schlafstörung, Gewichtsverlust, Haarausfall, Unruhezuständen usw. Der Organismus läuft auf Hochtouren, die Symptomenpalette ist breit und die Ausmaße sind sehr individuell.

Die Höhe des Antikörperspiegels steht hier nicht im Zusammenhang mit der Heftigkeit der Krankheit.

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Bildnachweis: iStock – 1198780608 – Rasi Bhadramani

Im weiteren Verlauf, sobald die Entzündung abgeklungen ist, kommt es zur Unterfunktionssymptomatik. Die Schilddrüse kann die benötigte Hormonproduktion, sprich ihre ursprüngliche Leistung, nicht mehr halten, da durch die Entzündung Schilddrüsengewebe zerstört wurde. Auch im Ultraschall zeigt sich eine deutliche Veränderung der Schilddrüse und die spezifischen Laborparameter wie fT3 und fT4 und das Hypophysenhormon TSH sind verändert.

Woman holds her throat

Bildnachweis: Adobe Stock – 191946463 – xyz -xyz

Was passiert auf Dauer im Körper, wenn die Schilddrüse weniger Hormone produziert?

Der Organismus kann Hormondefizite der Schilddrüse meist über längere Zeit relativ gut ausgleichen. Hier greifen dann weitere Hormondrüsen ein, um die Schilddrüse zu unterstützen, wie bspw die Nebennieren. Die Cortisolproduktion steigt an und wird im Laufe der Zeit unrhythmisch, da die Nebennieren einem enormen Stress unterliegen und überreizt reagieren.

Aber auch die Geschlechtsdrüsen werden über kurz oder lang in den Prozess involviert.

Wie ein Mobile, das in Schieflage gerät, läuft das Hormonsystem alles andere als rund.

Irgendwann erschöpft sich diese Situation!

Leistungseinknicke, chronische Erschöpfung, Stressintoleranz, Müdigkeit, Desinteressen und depressive Verstimmung, um hier nur ein paar Punkte zu nennen, treten dann zutage und fälschlicherweise wird das oft mit der Diagnose „Burnout“ abgetan. Bei Frauen kommen gerne noch gynäkologische Beschwerden hinzu und im Nu hat das Leben massiv an Qualität verloren. Und das alles, weil die Schilddrüse leidet.

Hashimoto – eine Diagnose fürs Leben?

Entgegen vieler Meinungen bin ich davon überzeugt, dass man sich mit der Diagnose Hashimoto nicht ein Leben lang abfinden muss. Aus eigener Erfahrung weiß ich das sogar definitiv.

Woman hands dropping water near the beach at sunset

Bildnachweis: iStock – 847790256 – pepmiba

Gibt es Möglichkeiten der Heilung?

Produziert die Schilddrüse zu wenig Hormone, muss sie mit der Gabe von Hormonpräparaten unterstützt werden. Hier gibt es eine breite Palette an L-Thyroxin, Trijodtyronin oder Kombipräparaten auf dem Markt. Die Versorgung mit diesen Arzneien ist Standard der konventionellen Medizin. Meist war es das aber leider auch schon.

Es gibt durchaus Betroffene, bei denen diese Art der Therapie gut funktionieren kann. Unter einer Tagesdosis von 100-150 Mikrogramm L-Thyroxin (für den Erwachsenen) kann die Schilddrüse entlastet werden, geht sozusagen in den Standby-Modus und kann sich auf diese Weise erholen und regenerieren, um eines Tages wieder selbst aktiv für die Hormonproduktion zu sorgen. So die Theorie.

Für viele Hashimoto-Betroffene ist die Behandlung mit L-Thyroxin massiv unbefriedigend. Zu Beginn der L-Thyroxin-Einnahme stellt sich meist sehr schnell für einige Zeit eine Besserung ein, die dann systematisch wieder abnimmt. Unterfunktionssymptome treten nach und nach wieder auf und oft wird die L-Thyroxin-Dosis erhöht in der Hoffnung auf Besserung.

Trotz „guter“ Laborwerte und augenscheinlich optimaler Hormoneinstellung wollen die Unterfunktionssymptome einfach nicht abklingen. Den Betroffenen geht es nach wie vor schlecht. Oder aber es stellen sich Symptome der Überfunktion ein. Man „verträgt“ das L-Thyroxin einfach nicht. Oft berichten Betroffene auch von einer Mischung aus Über- und Unterfunktionsbeschwerden, die einfach nicht in den Griff zu bekommen sind und meist zu allem Übel noch zur Gewichtszunahme führen.

Wie diese „Unverträglichkeit“ zustande kommt, hat viele Ursachen. Sei es eine Jodempfindlichkeit mit der viele Hashimoto-Betroffene zu kämpfen haben, eine Schieflage im Bereich anderer Hormondrüsen oder gar die Bildung von Stoffwechsel bremsenden Hormonen, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Mit der Messung des TSH oder, im besseren Falle, ergänzt mit fT3 und fT4 ist es hier meist nicht getan. Es muss weit umfassender diagnostiziert werden, um eine effektive Strategie festlegen zu können, die dem Betroffenen aus dieser Misere hilft.

Bei der Behandlung einer Hashimoto-Thyreoiditis ist es also zwingend notwendig in Erfahrung zu bringen, wie der Körper individuell reagiert. Was zeigt der Organismus in seinen Funktionen? Welche Drüsensysteme sind involviert? Es bringt nichts, hier die Schilddrüse alleine zu behandeln. So viele Ursachen eine Hashimoto-Thyreoiditis haben kann, so viele Faktoren müssen bei der Behandlung berücksichtig werden.

Neben der hormonellen Einstellung sind der Aufbau des Mikrobioms, die Unterstützung der Leber, die persönliche Psychohygiene und das eigene Streßmanagement mindestens genauso wichtig, um die eigene Balance zu finden und den Autoimmunprozess zu durchbrechen.

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Die gute Nachricht!

Sobald die Entzündung abgeklungen ist, kann sich die Schilddrüse unter der Gabe wichtiger Vitalstoffe, der Einnahme eines Schilddrüsenextraktes und der richtigen Lebensweise erholen und regenerieren.

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Hypothyreose – die vielen Formen der Schilddrüsenunterfunktion

Wenn eine Schilddrüsenunterfunktion vorliegt, jedoch ohne Autoimmungeschehen, spricht man von einer Hypothyreose. Diese kann viele Ursachen haben. Dr. Datis Kharrazian, ein auf die endokrinologischen Abläufe spezialisierter Naturheilkundler aus den USA, spricht von 22 verschiedenen Formen der Hypothyreose. Und jede hat eine eigene Behandlungsstrategie. Allen gemeinsam ist, dass sie nicht mit L-Thyroxin behandelt werden, sondern mit tierischen Extrakten. Auch für mich ist die Einnahme von Schilddrüsenextrakt die einzige und effektivste Alternative zum L-Thyroxin. Das wiederum kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Mehr zum Schilddrüsenextrakt erfahren Sie hier.

ganzheitlich – effektiv – sanft

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Bildnachweis: iStock – 1053996906 – digicomphoto

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Morbus Basedow

Autoimmun-Thyreopathie, Immunhyperthyreose oder grave’s disease

Damit wird eine weitere Autoimmunerkrankung, die eine massive Überproduktion von Schilddrüsenhormonen zur Folge hat, bezeichnet. Durch den Arzt Karl Adolph von Basedow wurde die Krankheit erstmals in Deutschland 1840 beschrieben.

Symptome des Morbus Basedow

Der Körper produziert sogenannte TRAK, Antikörper, die sich gegen den TSH-Rezeptor richten, sodass eine unkontrollierte, übermäßige Schilddrüsenhormonbildung die Folge ist. Typische Symptome sind bspw. Herzrasen, Blutdruckerhöhung, große Unruhe, Schlaflosigkeit, Schwitzen, Gewichtsverlust, trotz übermäßigen Hungers, Haarausfall, Durchfall usw.

Typisch für den Morbus Basedow

sind das Auftreten eines Exophthalmus (ein Augenleiden), eine Kropfbildung, sowie eine Tachykardie. Auch unter dem Begriff der Merseburger Trias zusammengefasst. Unbehandelt könnte der Morbus Basedow zum Tod führen, daher ist ein schnelles Eingreifen erforderlich. Im akuten Stadium werden hier Schilddrüsenblocker entsprechend der Höhe der Antikörper eingesetzt. Hier sind mildere Mittel nicht angezeigt!

Der Morbus Basedow ist ein heftiges Geschehen

Sobald sich die Symptomatik beruhigt hat, können auch natürliche Schilddrüsenblocker eingesetzt werden. Die Natur stellt hier einiges bereit, was vielen Patienten große Erleichterung verschafft. Auch über die richtige Ernährung und vor allem ein besseres Stressmanagement kann Erleichterung verschafft werden.

Wie auch bei der Hashimoto Thyreoiditis ist es beim Morbus Basedow wichtig, dass wir uns nicht die Schilddrüse isoliert, sondern den ganzen Menschen mit all seiner Symptomatik und Geschichte anschauen.

Eine angepasste Ernährung in der bspw. Jod ausgespart bzw. Nahrungsmittel mit Inhaltsstoffen, die die Überfunktion bremsen können, zugeführt werden, kann eine sinnvolle Unterstützung sein.

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Schilddrüsenknoten /
Struma nodosa

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Bildnachweis: iStock – 1146196536 – sasirin pamai

Knotige oder zystische Veränderungen der Schilddrüse treten häufig auf.

Ursächlich wird nach wie vor ein Mangel am Spurenelement Jod genannt, obwohl die Jodversorgung in Deutschland schon deutlich besser ist als noch vor einigen Jahren. Dennoch leiden ca. 30 % nach wie vor an einem Jodmangel und das schlägt sich leider auf die Schilddrüse nieder, die in ihrer Hormonproduktion deutlich gestört wird.

Die Empfehlung der WHO, 200 Mikrogramm Jod täglich aufzunehmen, wendet lediglich das Risiko der großen Kröpfe, wie man sie früher des Öfteren noch gesehen hat, ab. Welche Jodmenge ein Mensch braucht, ist sehr individuell und gilt es herauszufinden.

Wir unterscheiden kalte und heiße Knoten. Während kalte Knoten kaum Hormone bilden, produzieren heiße Knoten (auch Autonomie genannt) umso mehr und führen oft zu einer Überfunktionssymptomatik. Um zu unterscheiden, um welche Art des Knotens es sich handelt, wird konventionell oft eine Szintigrafie angeraten.

Die Behandlung von Schilddrüsenknoten ist genauso individuell wie deren Entstehung.

Oftmals mündet die Diagnose „Schilddrüsenknoten“ in einer Operation bzw. Zerstörung der Schilddrüse, was sehr oft unnötig ist und eine zu überstürzte Maßnahme darstellt. Die Behandlung sollte sich an der Stoffwechsellage sowie den individuellen Symptomen orientieren. Operiert werden sollte eine Schilddrüse nur bei begründetem Verdacht auf Bösartigkeit oder bei stark verdrängendem Wachstum, welches Halsstrukturen abdrückt, was zu deutlichen Beschwerden führen kann.

In den meisten Fällen sind Schilddrüsenknoten aber gutartig und sprechen auf die Behandlung auch gut an. Sollten Sie die Diagnose eines gutartigen Schilddrüsenknotens haben, möchte ich Sie ermutigen, Ihrer Schilddrüse die Möglichkeit einer ganzheitlichen Behandlung zu geben.

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Thyreoiditis De Quervain

Die Thyreoiditis de Quervain bezeichnet eine Entzündung der Schilddrüse, die sehr plötzlich und sehr schmerzhaft auftritt. Sie tritt öfter nach einem viralen Infekt auf, insgesamt ist die Thyreoiditis de Quervain aber eine seltener auftretende Erkrankung der Schilddrüse.

Bei diesem akuten Krankheitsgeschehen ist es in erster Linie zwingend notwendig, die Heftigkeit zu unterbrechen. Meist ist der Einsatz von Schilddrüsenblockern erforderlich, um die, bedingt durch den Entzündungsprozess, einhergehenden Symptome der Überfunkton in den Griff zu bekommen. Die Schilddrüse kann bei diesem Geschehen sehr schnell zerstört werden, daher ist hier ein rasches Handeln erforderlich.

Sobald das akute Geschehen abgeklungen ist, bietet sich die ganzheitliche Behandlung an.

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Die Nebennieren

Unsere sog. Stressdrüsen, sitzen beidseits oberhalb unserer Nieren und sind wie auch die Schilddrüse klein aber sehr mächtig. Sie sorgen mit ihren Hormonen dafür, dass wir unseren täglichen Stress gut meistern können.

Während das Nebennierenmark Adrenalin und Noradrenalin herstellt werden in der Nebennierenrinde vor allem die Hormone Aldosteron, Cortisol und DHEA (Dehydroepiandrosteron) produziert. Es werden noch weit mehr Hormone hergestellt, jedoch soll an dieser Stelle nur auf die allgemein bekannten eingegangen werden.

Mit Blick auf unseren hektischen Alltag ist es wohl kein Wunder, dass sich diese kleinen Drüsen in der Mitte des Lebens gerne mal erschöpfen und Diagnosen wie Burnout & Co. im Raum stehen.

Im Rahmen der ganzheitlichen Therapie in meiner Praxis ist die Behandlung der Nebennieren ein nicht wegzudenkender Baustein.

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Bildnachweis: iStock – 1086878284 – Dr_Microbe

Nebennierenschwäche – Adrenal fatigue
Chronic fatigue Syndrom (CFS) – Burn out

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Bildnachweis: iStock – 1154940593 – Martin Keiler

Schwach, antrieblos, schlapp und dauermüde sind typische Symptome, die auf eine Nebennierenschwäche (adrenal fatigue), aber auch auf ein CFS (chronic fatigue syndrome) oder gar ein burnout Syndrom hindeuten können.

Allen gemeinsam ist, dass das Leben der Betroffenen massiv an Qualität verliert. Der Alltag wird mit solchen Symptomen zur Herausforderung, die kaum mehr zu bewältigen scheint. 

Stress steht an erster Stelle, wenn es um die Ursachenforschung geht. Nicht nur der Stress im Außen, auch unser Umgang mit uns selbst, den Druck, den wir uns oft machen, kann über kurz oder lang dazu führen, dass wir uns buchstäblich selbst erschöpfen.

Nebennierenschwäche – adrenal fatigue

Anfangs zeigt sich oft eine Nebennierenreizung, in deren Phase ein unregelmäßiges „Zuviel“ an Cortisol herrscht. Irgendwann erschöpft sich dieses System und es folgt eine Unterversorgung mit Cortisol, welche von großer Schwäche, Müdigkeit, einem Leistungseinknick und dem Gefühl kaum noch stressresistent und permanent überfordert zu sein.

Oft kommt die Nebennierenschwäche kombiniert mit einer Hashimoto-Thyreoiditis bzw. weiteren hormonellen Beschwerden einher. Um erfolgreich aus der Erschöpfung zu kommen, ist es zwingend notwendig neben der Regulation der hormonellen Leistung evt. auch das Neurotransmittersystem, die Leistung der Mitochondrien, die individuelle Ernährung sowie die Lebensweise des Betroffenen anzuschauen.

Wir finden auch Ihren passenden Wege raus aus der Schwäche!

Praxis für ganzheitliche Medizin
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Tel.: 07221- 9029160 (AB – bitte keine Terminvereinbarung)

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