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L-Thyroxin-Mono-Therapie? T3/T3-Kombitherapie? Oder besser natürliche Schilddrüsenhormone?

Ganz schön verwirrend!

Die Frage nach der richtigen Schilddrüsentherapie bei Hypothyreose ist definitiv eine, die sich nicht pauschal beantworten lässt. Was sich jedoch langsam, aber sicher immer deutlicher zeigt, ist, dass eine Therapie mit L-Thyroxin nicht für alle Betroffenen ausreichend ist.

Zwar hält sich in der konventionellen Medizin sehr hartnäckig die Annahme, L-Thyroxin sei der beste Hormonersatz und zeige keinerlei Nebenwirkungen. Aus Sicht vieler Betroffener sieht die Realität jedoch anders aus.

Ich muss mich hier anschließen: Auch ich war eine der Patientinnen, die sich anhören musste, dass sämtliche Beschwerden, die ich unter L-Thyroxin feststellte, „nicht sein können“ oder gar „psychischer Natur“ seien. Ich lasse das hier bewusst so stehen. Viele erkennen ihre eigene Geschichte darin sicherlich wieder.

Mein Weg führte damals weg vom L-Thyroxin und hin zum natürlichen Schilddrüsenextrakt. Schon nach kurzer Zeit zeigte sich eine deutliche Besserung, die mich so faszinierte, dass ich mich beruflich voll und ganz der Schilddrüse und der richtigen Therapie widmete. Ich verfolge dieses Thema nun seit vielen Jahren.

Die Studienlage hierzulande ist äußerst schmal. Aus den USA gibt es jedoch immer wieder Studien und auch Metaanalysen, die die Therapie der Hypothyreose mit unterschiedlichen Substanzen untersuchen.

Aus meiner privaten wie auch beruflichen Erfahrung kann ich sagen, dass sehr viele Patientinnen und Patienten davon profitieren, die L-Thyroxin-Therapie mit natürlichen Hormonen zu ergänzen oder sie in bestimmten Fällen sogar zu ersetzen.

ABER: nur unter professioneller Aufsicht und Kontrolle.

Die Therapie einer Hypothyreose ist immer eine individuelle Therapie. Hier muss ein umfassender Blick auf das restliche Hormonsystem, die individuelle Lebensweise, das persönliche Stressverhalten sowie auf persönliche Belastungen geworfen werden.